Inspiriert durch „Die Themse“ fiel mir beim letzten Büchereibesuch und Durchstöbern der Hörbucher-Abteilung ein bekannter Titel ins Auge, nämlich Jerome K. Jeromes „Drei Mann in einem Boot„. Viele kennen es als Verfilmung mit Giller, Kuhlenkampff und Erhardt. Im Original findet die Bootsfahrt mit Hindernissen auf der Themse statt. Da musste ich es natürlich ausleihen, und ich habe es wahrlich nicht bereut. Götz Alsmann liest den über 110 Jahre alten Text ganz hervorragend. Und was ist das für ein humorvolles, im besten Sinne zeitloses Buch! Ich höre es mit großem Vergnügen.
Weiterhin ausgeliehen habe ich von Dieter Nuhr „Gibt es intelligentes Leben?“ und von Rainer Erlinger „Wenn Sie mich fragen„. Ersteres ist schon ausgelesen, vielleicht weil mich das Thema als Hauptschullehrerin maßlos interessiert
. Zumindest in diesem Buch findet man haufenweise intelligente Wahrnehmungen humorvoll verpackt. Ich empfehle es hiermit weiter.
Einmal im Jahr kurz vor Beginn der Sommerferien findet in unserer Schule ein Basar statt, wo man seine ausgelesenen Bücher loswerden und für wenig Geld die gelesenen Bücher der Kollegen erstehen kann. Mitten im Lehrerzimmer steht ein großer Tisch, auf dem man wunderbar stöbern kann. Krimis scheinen mit Abstand die beliebteste Lektüre zu sein. Ich habe insgesamt sechs Bücher aus meinem Bestand ausgesondert, weil die Titel mir absolut nichts mehr sagten. Dafür habe ich dann vier neue angeschleppt, nämlich von Ellis Peters „Das Licht auf der Straße nach Woodstock“ und „Ein ganz besonderer Fall„, von Martha Grimes „Inspektor Jury geht übers Moor“ und von P.D. James „Wer sein Haus auf Sünden baut„. Auch hier gibt es ganz offensichtlich einen Zusammenhang zu einem gerade gelesenen Buch, nämlich „England und die Detektive“. Dabei lese ich eigentlich gar nicht so gerne Romane, sondern mehr Sachbücher.