Zuletzt gelesen und gehört

Die Biografie „Dan Brown“ von Lisa Rogak, die ich vor Wochen angefangen hatte, ist jetzt erst ausgelesen worden. Das lag nicht etwa daran, dass sie so furchtbar langweilig gewesen wäre, sondern an meiner Angewohnheit, Bücher, die ich erst danach in die Finger bekommen habe, mal eben vorzuziehen, und so stapelt sich schnell ein Haufen Bücher an meinem Bett. Schade, dass bis heute kein neuer Brown (The Solomon Key) in Sicht ist!

Ebenfalls fertig bin ich mit einer Biografie über Honoré de Balzac von Johannes Willms. Es war eine Empfehlung von „Bücher“. Das Buch liest sich ganz gut, obwohl mich streng genommen Balzac nicht sehr interessiert.

An Hörbüchern hatte ich in der Zeit seit dem letzten Beitrag einmal Walter Moers „Der Fönig“ und von Peter Ustinov „Ein Abend mit Peter Ustinov„. Beide Scheiben habe ich mit Vergnügen gehört, wobei Moers dieses Mal erheblich frivoler und leider auch kürzer daher kam. Ustinov ist einfach der Inbegriff von geistreicher Unterhaltung, verbunden mit einem riesigen Quantum Humor und Menschlichkeit, mit anderen Worten, das was ich am meisten schätze. Sein Witz geht nie unter die Gürtellinie und unterhält gerade deshalb.

Zur Zeit läuft in meinem neuen Auto die Mp3-CD “ Harry Potter und der Stein der Weisen„. Endlich habe ich es geschafft, diese in den höchsten Tönen gepriesene Lesung mit Rufus Beck mit eigenen Ohren zu hören, und ich muss sagen, dass die Lobeshymnen nicht übertrieben waren. Dank MP3-Technik brauche ich noch nicht mal die Scheiben wechseln, sehr komfortabel.

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Einfach fantastisch!

Fabulierkunst – dein Name ist Moers! Ich habe gerade die 16 CDs von Walter Moers „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ hinter mich gebracht und bin restlos begeistert. Solch eine überbordende Fantasie ist mir noch nicht begegnet. Der Sprecher Dirk Bach tat sein übriges, um dieses Hörbuch zu einem Fest werden zu lassen, von dem man nicht eine Sekunde missen möchte. Ich kann dieses Buch bzw. Hörbuch jedem empfehlen, der sich auch nur ein Fünkchen Naivität aus Kindertagen bewahrt hat. Dabei ist das Werk keineswegs für Kinder, sondern viel eher für Erwachsene. Unbedingt anhören – fünf Sterne!

Nach dem ernsten Giordano hatte ich das Bedürfnis nach was leichtem, und so habe ich mir von Susanne Fröhlich und Constanze Kleis „Runzel-Ich“ ausgeliehen. Es ist streckenweise zum Quietschen komisch, wie z.B. zuvor schon Moppel-Ich. Dennoch enthält es eine Menge Infos zum Beispiel über Schönheitsoperationen oder Botox etc.

Als ich letztens an der Mayerschen vorbei kam, erstand ich Manuel Andracks jüngstes Taschenbuch „Von wem habe ich das bloß„. Wie alle Andrack Bücher liest sich auch dieses sehr leicht und flott. Das Thema „Ahnenforschung“ interessierte mich schon länger, und so musste ich es einfach haben. Es erzählt von den Bemühungen des Autors, Licht in seine Familiengeschichte zu bringen. Außerdem enthält es viele nützliche Informationen und Weblinks für Hobby-Genealogen.

Mein neues Auto fällt ebenfalls unter die Kategorie „fantastisch“. Ein Mitsubishi Colt Motion Plus hat den schweren Chrysler PT Cruiser abgelöst, und ich bin absolut hingerissen von dem Wagen. Was der für wenig Geld liefert, ist schon toll: z.B. Licht- und Regensensor, Lenkradbedienung des Radios, Anschluss für einen MP3 Player, sowie ein Display, was ständig Auskunft gibt über den durchschnittlichen Benzinverbrauch und die Restkilometer bis zum nächsten Tanken. Apropos, ich fahre und fahre und er schluckt so gut wie kein Benzin mehr im Vergleich zum Vorgänger. Die längeren Sitzflächen tun meinen Beinen so gut, dass ich auf einmal wieder viel besser laufen kann, ohne die Schmerzen im rechten Oberschenkel. Wer in Erwägung zieht, sich einen neuen Wagen zuzulegen, möge unbedingt die Marke Mitsubishi ansehen. Es ist mein zweites Auto dieser Firma, und nie haben mich diese Fahrzeuge im Stich gelassen.

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Es ist viel passiert

Mal sehen, ob ich noch alles auf die Reihe kriege. Fangen wir mit den Hörbüchern an: „Das Echo der Erinnerung“ von Richard Powers hat mich nur genervt. Fürs Auto m.E. überhaupt nicht geeignet, auch wenn die Sprache zweifellos schön war. Dem Autor sind viele gute Sätze gelungen, aber passiert ist so gut wie nichts.

Das Wetter ist schön, das Leben auch“ von Anna Gavalda war zwar wesentlich kurzweiliger, aber hat ebenfalls keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Pisa und die Volgen„, gelesen von Robert Gernhardt und Pit Knorr ist ein Live-Mitschnitt einer Lesung. Es hat wohl den Anspruch, lustig und geistreich zu sein, aber viele Pointen zünden irgendwie nicht. Es scheint, ich habe in letzter Zeit kein Glück bei den Hörbüchern.

Wie schon im letzten Eintrag angedeutet, ist das Buch „Erinnerungen eines Davongekommenen“ von Ralph Giordano ein wahrer Volltreffer. Es wird keine Sekunde langweilig, und hat mich sehr erschüttert. Ich werde bestimmt noch mehr Bücher dieses Autors lesen, beispielsweise „Die Bertinis“. Fünf Sterne für Giordano!

Auf einem Trödelmarkt in Düsseldorf fand ich das Buch „Der Mann, der die Wörter liebte“ von Simon Winchester. Zuerst stach mir nur das Cover ins Auge: ein Rondell mit vielen alten Büchern in dunklen Farben. Der Inhalt interessierte mich jedoch auch. Es handelt von der Entstehung des Oxford English Dictionary. Ich habe schon angefangen zu lesen, und es ist wirklich sehr interessant geschrieben.

Am letzten Samstag hätte ich mich von Rechts wegen dreiteilen müssen: zunächst stand der Festakt anlässlich des 175Jährigen meines alten Gymnasiums im Terminkalender. Der wurde dann zwangsläufig fallen gelassen, weil meine eigene Schule just an diesem Tag einen Trödelmarkt samt Schulfest veranstaltete, bei dem alle erscheinen mussten. Auf dies Weise holen wir nämlich den nächsten Karnevalsfreitag raus. Stattdessen musste ich jedoch zu einer Beerdigung nach Stolberg: Mein Onkel Heribert, katholischer Priester im Ruhestand, war gestorben. Viele Geistliche am Altar, viele Mitfeiernde in der Kirche, große Kaffeetafel anschließend. Er ist nicht allein gestorben, seine treue Haushälterin hat ihm die Hand gehalten. Nun sind die fünf Lehrerskinder aus Rath bei Nörvenich wieder vereint; er war der Letzte und Jüngste.

Mit meinem Kater Möhrli war ich mittlerweile zweimal bei einer neuen Tierärztin. Er bekam Blut abgenommen und zwei Infusionen und mehrere Spritzen und schluckt noch jetzt Antibiotika, aber sein Appetit ist wieder vollständig hergestellt.

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Trödelmarkt-Termine August und September

Jetzt habe ich einmal angefangen damit, Termine für Märkte aufzuschreiben, also mache ich auch weiter:

Am Sonntag, den 24. August ist auf dem Messeparkplatz in Düsseldorf Trödelmarkt. Die Ulmenstraße schließt sich an am 14. September, und Sprödentalplatz findet statt am Samstag, den 20 . September. Einen Tag später, also am 21.9. steht wieder der Messeparkplatz auf dem Programm. Es gibt also genug Termine, wo wir uns drauf freuen können.

Das Hörbuch „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk ist leider so gar nicht nach meinem Geschmack. Mir ist aber auch klar, dass viele Leute, besonders jüngere mit einem Faible für Live-Auftritte von Provinzbands,  das ganz anders sehen werden. Mir ist die Sprache einfach zu ordinär.

Von ganz anderem Niveau dagegen ist die Biographie von Ralph Giordano „Erinnerungen eines Davongekommenen„. Er schreibt einen wunderbar leichten und lesbaren Stil. Ich bin zwar noch nicht sehr weit vorgedrungen, aber empfehlen kann ich das Buch schon jetzt guten Gewissens.

„Eine Kindheit in Cambridge“ hätte ich noch wochen- und jahrelang weiterlesen können, so liebenswert und leicht hat die Autorin Gwen Raverat ihre Erinnerungen notiert. Einfach wunderbar!

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Olympia

Seit der gigantischen Eröffnungsfeier in Peking läuft bei mir der Fernseher in Sonderschichten. Dass es in China so richtig schön schwül ist, habe ich 1981 am eigenen Leibe erfahren dürfen, denn damals habe ich dort genau um die gleiche Zeit 14 Tage Bildungsurlaub gemacht. Wie man unter diesen Bedingungen im Freien Hochleistungssport ausüben soll, ist mir ein Rätsel.

Bei den alten Griechen gab es das Gesetz, dass während der Olympiade Friede herrschen solle. Davon hält die aufgeklärte Menschheit von heute offensichtlich nichts, denn pünktlich zum Start dieses größten Sportfestes gab es schreckliche Kriegshandlungen in Georgien. Eine Schande!

Das Hörbuch „Nobels Testament“ war spannend bis zum Schluss. Jetzt läuft „Glennkill“ von Leonie Swann. Eine kleine Schafherde in Irland unter der Leitung der schlauen Miss Maple klärt den Mord an ihrem Schäfer auf. Eine witzige Angelegenheit, denn die Geschichte wird quasi aus Schafsicht beschrieben. Als nächstes Hörbuch kommt dann „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk an die Reihe.

Im Moment lese ich gerade “ Die Glücksformel“ von Stefan Klein. Wenn doch nur nicht so viel von Tierversuchen an Ratten drin stände, wäre es noch besser. Es geht dabei um die Geschehnisse im Gehirn bei guten Gefühlen. Winzige Mengen verschiedener Stoffe bewirken, ob wir uns top oder mies fühlen.

Über eBay habe ich das Buch“Eine Kindheit in Cambridge“ von Gwen Raverat erstanden und auch schon ausgelesen. Die Autorin, eine Enkelin von Charles Darwin, beschreibt darin in sehr vergnüglicher Art ihr Aufwachsen in Cambridge Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist so lustig, dass ich einige Male laut auflachen musste, und das will was heißen.

Der Vollständigkeit halber sollte ich auch noch das Buch „Wohndesign in Blau und Weiss“ von Stephanie Hoppen und Fritz von der Schulenburg erwähnen. Ich habe es vom Trödel für 3 Euro. Viele wunderschöne Fotos verdeutlichen das Lieblingsfarbkonzept der Autorin. Ich liebe solche Wohnbücher!

Morgen fängt die Schule wieder an. Komisch, ich habe sie überhaupt nicht vermisst in den letzten sechseinhalb Wochen!

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lesenswert!

Eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe, ist „Alk“ von Simon Borowiak. Er schreibt aus eigener Erfahrung alles zum Thema Alkohol und Krankheit auf. Entstanden ist keine trockene Abhandlung, sondern eine sehr, sehr witzige, aber nie seichte Darstellung, die erheitert und gleichzeitig betroffen macht. Man bekommt alle Infos zum Thema. Ich habe das Buch nicht eher aus den Händen gelegt, bis ich es aus hatte. Wer sollte es lesen? Alle!

„Ein ganz besonderer Fall“ mit dem mittelalterlichen Mönch und Kriminalisten Bruder Cadfael war eine angenehme Lektüre. Die Sprache von Ellis Peters ist sehr ruhig und unaufgeregt. Ich denke, ich werde noch mehr Bücher über Cadfael lesen.

Die jüngste Erwerbung aus der Mayerschen heißt „NIVEAU ist keine Hautcreme“ von Günther Willen und kommt genau so blau und weiß daher wie das bekannte Produkt zum Pflegen. Es enthält nach eigener Aussage „Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen“. Hier finden sich in Listenform all die immer und immer wieder zu hörenden Redensarten der Deutschen, unterteilt in die verschiedensten Situationen und Gelegenheiten.

Zur Zeit läuft im Auto das Hörbuch „Nobels Testament“ von Liza Marklund. Judy Winter liest die spannende Geschichte der Journalistin Annika, die erst aus Zufall und dann aus beruflicher Neugier mitten in eine Mordserie rund um das Nobelpreis-Komitee gerät.

Für die rheinischen Trödelfreundinnen und -freunde unter uns: Lasst uns kräftig die Daumen drücken, dass das Wetter am Wochenende mitspielt! Wem von euch laufe ich dann wohl in Krefeld bzw. Düsseldorf unerkannt über den Weg?

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Trödelmarkt-Termine

Wegen der hohen Nachfrage kommen hier die nächsten Termine für die drei wichtigsten Märkte in Düsseldorf bzw. Krefeld:

Krefeld Sprödentalplatz: Samstag, den 2. August

Düsseldorf Messeparkplatz: Sonntag, den 3. August

Düsseldorf Ulmenstraße: Sonntag, den 10. August

And now to something completely different: Das Hörbuch „Die Herzogin der Bloomsbury Street“ von Helene Hanff war so toll, dass ich es nicht nur im Auto gehört habe, sondern mit in die Wohnung genommen habe und dort zu Ende hörte. Für mich war es besonders spannend zu erfahren, wie die Amerikanerin Hanff zum ersten Mal London erlebte. Für alle, die diese Stadt lieben, ein Muss!

Beim letzten Büchereigang nahm ich u.a. das Buch „Frauen erkunden die Welt“ von Milbry Polk und Mary Tiegreen mit. Die beiden Autorinnen beschreiben in vielen knappen Artikeln das Leben von Frauen in Vergangenheit und Gegenwart, die Außergewöhnliches geleistet haben auf Gebieten wie z.B. Reisen, Forschung usw. Es war sehr inspirierend und mutmachend. Ich kann es allen Frauen empfehlen, die ihren eigenen Weg gehen (wollen). Klasse gemacht und keine Sekunde langweilig!

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Wieder zu Hause

Nach 5 Tagen auf Walcheren und 7 Tagen in Cambridge, beladen mit vielen guten Erinnerungen und einigen weniger guten (Rückenschmerzen!), wird es höchste Zeit, das Lese-Buch fortzusetzen, bevor ich den Überblick verliere.

Das Buch „Britannica und ich“ von A. J. Jacobs war ein wahrer Volltreffer. War mir zunächst nicht ganz klar, ob der Inhalt fiktional oder real war, kann ich nun berichten, dass dieser junge Amerikaner tatsächlich die ganze vielbändige Encyclopaedia Britannica durchgelesen hat und in diesem Buch über seine Fortschritte sowie ausgesuchte Stichworte auf eine sehr humorvolle Weise erzählt. So wurde das Lesen keine Sekunde langweilig,und man hatte sogar noch ständig das Gefühl, was Neues zu lernen. Fünf Sterne!

Ausgelesen ist endlich auch „Am Ende des Schweigens“ von Charlotte Link. War der Plot noch leidlich spannend, hat mir die Art und Weise, wie die Autorin die Charakterisierung der einzelnen Personen rübergebracht hat, überhaupt nicht gefallen. Bei ihr reden bzw. schreiben 15jährige Mädchen und ältliche Farmersfrauen aus Yorkshire z.B. genauso elaboriert wie studierte Ärzte. Nein, das war nicht gut.

Im Häuschen meiner Schwester in Holland standen etliche Bücher im Regal, von denen ich mir natürlich einige näher anschaute. Zunächst fiel mir von Alan und Barbara Pease „Der tote Fisch in der Hand“ auf. Es geht hier um die genaue Beobachtung der Körpersprache im Alltag, und was diese einzelnen Haltungen und Bewegungen zu bedeuten haben. Also, mich hat das sehr fasziniert. Leider musste ich das Buch zurücklassen; gerne hätte ich das eine oder andere nochmal nachgelesen, da es doch mit einer Überfülle von Informationen aufwartet.

Weiter habe ich angefangen zu lesen „Der Ehrliche ist der Dumme“ von Ulrich Wickert. Ich bin zwar erst auf Seite 53, aber bis jetzt kann ich dem Autor nur beipflichten: die Werte gehen den Bach runter.

Bei der unvermeidlichen Mayerschen erstand ich kurz vor meinem Urlaub das Buch „1000 Tage, die die Welt bewegten„, Untertitel: Legendäre Taten, spannende Geschichten und verschollene Momente. Ich habe noch nichts davon gelesen, aber die über 800 Seiten versprechen mal wieder eine Menge Informationen für gerade mal 5 Euro.

Bei meinem Ausflug nach Bury St. Edmunds erstand ich bei einem Discounter „London – History and Mystery„. Hier werden 24 Spaziergänge in London beschrieben und mit Anekdoten und Geschichten garniert, die zu den jeweiligen Lokalitäten passen. Genau die richtige Ergänzung für meine anderen Bücher zum Thema.

Zur Zeit lese ich das Bruder Cadfael Buch „Ein ganz besonderer Fall“. Es gefällt mir besser als viele andere Romane der letzten Zeit.

Ach ja, beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich in Holland ein lange aus meinem Gedächtnis verschollenes Buch gefunden habe, nämlich „Einmaleins des guten Tons„. Als Kind in den 50er Jahren aufgewachsen, ist dieses Buch mit seinen Zeichnungen und Bildern eine der frühesten Erinnerungen, die ich an Lektüre in unserem Haushalt habe. Aus diesen nostalgischen Gründen habe ich es mitgenommen; es steht jetzt bei mir im Bücherregal.

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Sommerferien

In NRW sind seit einigen Stunden die ersehnten Sommerferien angebrochen. Morgen schon fahre ich mit einer Freundin für 5 Tage nach Holland. In der Bücherei habe ich mir gestern deshalb nur ein dickes Buch mitgenommen, „Britannica & ich“ von A. J. Jacobs. Da ich auch immer dafür bin, neues zu lernen, bin ich schon sehr auf dieses Buch gespannt.

Mit der Post bekam ich ebenfalls gestern zwei Büchlein aus dem goldfinch Verlag: „Cambridge“ von Angela Abmeier und „Oxford“ von Fabian Pregel. Beide sind auf aktuellem Stand und vollgestopft mit allem, was man so wissen muss.

Ja, und dann kam ich mal wieder an der Mayerschen vorbei mit ihren verlockenden Wannen voll Taschenbücher zu 99 Cent. Zwei davon habe ich mir gegönnt, nämlich von Helene Hanff „84, Charing Cross Road“ und eine Biografie von Dan Brown von Lisa Rogak. Das erste TB habe ich schon ausgelesen. Es beschreibt den freundschaftlichen Briefwechsel einer amerikanischen Frau mit einem Londoner Antiquar über 20 Jahre hinweg. Klingt dröge, ist es aber nicht. Die Biografie hat mich allein schon deshalb interesiert, weil ich alle Bestseller von Dan Brown natürlich gelesen habe.

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Bücherbasar und nochmal Themse

Inspiriert durch „Die Themse“ fiel mir beim letzten Büchereibesuch und Durchstöbern der Hörbucher-Abteilung ein bekannter Titel ins Auge, nämlich Jerome K. Jeromes „Drei Mann in einem Boot„. Viele kennen es als Verfilmung mit Giller, Kuhlenkampff und Erhardt. Im Original findet die Bootsfahrt mit Hindernissen auf der Themse statt. Da musste ich es natürlich ausleihen, und ich habe es wahrlich nicht bereut. Götz Alsmann liest den über 110 Jahre alten Text ganz hervorragend. Und was ist das für ein humorvolles, im besten Sinne zeitloses Buch! Ich höre es mit großem Vergnügen.

Weiterhin ausgeliehen habe ich von Dieter Nuhr „Gibt es intelligentes Leben?“ und von Rainer Erlinger „Wenn Sie mich fragen„. Ersteres ist schon ausgelesen, vielleicht weil mich das Thema als Hauptschullehrerin maßlos interessiert ;-) . Zumindest in diesem Buch findet man haufenweise intelligente Wahrnehmungen humorvoll verpackt. Ich empfehle es hiermit weiter.

Einmal im Jahr kurz vor Beginn der Sommerferien findet in unserer Schule ein Basar statt, wo man seine ausgelesenen Bücher loswerden und für wenig Geld die gelesenen Bücher der Kollegen erstehen kann. Mitten im Lehrerzimmer steht ein großer Tisch, auf dem man wunderbar stöbern kann. Krimis scheinen mit Abstand die beliebteste Lektüre zu sein. Ich habe insgesamt sechs Bücher aus meinem Bestand ausgesondert, weil die Titel mir absolut nichts mehr sagten. Dafür habe ich dann vier neue angeschleppt, nämlich von Ellis Peters „Das Licht auf der Straße nach Woodstock“ und „Ein ganz besonderer Fall„, von Martha Grimes „Inspektor Jury geht übers Moor“ und von P.D. James „Wer sein Haus auf Sünden baut„. Auch hier gibt es ganz offensichtlich einen Zusammenhang zu einem gerade gelesenen Buch, nämlich „England und die Detektive“. Dabei lese ich eigentlich gar nicht so gerne  Romane, sondern mehr Sachbücher.

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